TuS Holstein Quickborn 1:7 VfL Pinneberg II
Bezirksliga West 13. Spieltag 18.12.2011 15:00 Uhr
Fabian Höger, Mansur Azodzoy, Lars Behrens, Ismail Bingöl, Manuel Castro, Daniel Owusu Agyei, Marc Freese, Carsten Grahn, Mike Walter, Harun Demirtag, Marcel Gätgens Lars Andersek, Jerome Hagedorn, Julien Hagedorn, Gökhan Ertürk, Nils Hammer, Christian Koster, Henrik Senst, Jannik Swennosen, Sören Badermann, Ricki Voß,
Einwechselspieler:  Tim Karkowski, Dennis Koopmann, Björn Schiller, Kai Wagner
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18.12.2011 - 18:56 Uhr | Quelle: fH | Autor: DH

Bescherung: VfL II stürmt auf Rang vier!

- Eines der ganz wenigen Spiele, die am Wochenende ihre Bestimmung fanden, war das Aufeinandertreffen vom TuS Holstein Quickborn und dem VfL Pinneberg II. Die Hausherren wollten auf ihrem Kunstrasengeläuf für einen positiven Jahresabschluss sorgen, der Oberliga-Reserve vom VfL hingegen hatte mit einem Dreier Rang vier vor Augen, einzig Tore musste es hageln – und das tat es dann auch!

Die „Klemmelinge“ legten dann auch nach acht Minuten los. Ricki Voß drang in Sechzehner ein, legte auf Ligaleihgabe Sören Badermann (Foto) quer, der nur noch einzuschieben brauchte. Wenig später halfen die Holsteiner kräftig mit: wieder war es S. Badermann, der über außen Alarm machte, scharfe Hereingabe und Gätgens hielt den Schlappen rein (17.). Danach verflachte das Spiel zusehends, ein Umstand, den VfL-Trainer Klemme ein wenig auf die Palme trieb. „Da war ein Bruch im Spiel. Wir haben den Ball nicht mehr laufen lassen und hatten kaum Bewegung, das habe ich den Jungs dann auch deutlich in der Pause zu verstehen gegeben“, so Klemme. Zehn Minuten nach Wiederbeginn dann sogar der Anschluss: ein weiter Befreiungsschlag unterschätzten Ertürk und sein Keeper, Harun Demirtag bedankte sich (55.). Sollte hier doch etwas für die Gastgeber drin sein? Ein klares „Nein“! Quickborn gingen die Kräfte aus und Pinneberg besann sich auf ihre offensive Stärke. Nachdem Voß per Strich-Freistoß aus 22 Metern untere Ecke auf 4:1 erhöhte, war die Messe gelesen. Jetzt ging es um Platz vier, zweimal S. Badermann und Swennosen schraubten das Ergebnis in deutliche Regionen.

„Platz vier, mit 51 Treffern die stärkste Offensive der Liga, jetzt kann der Weihnachtsmann kommen“, freute sich Klemme abschließend über den Tabellensprung. Bei Holstein Quickborn hingegen sollte der Mann mit dem weißen Bart spendabel bezüglich möglicher Neuverpflichtungen sein, ansonsten wird es mit dem Klassenerhalt sehr eng.