02.02.2012 - 15:46 Uhr | Quelle: fH | Autor: PM
Der Hamburger SV hat vergangene Woche in der Hauptstadt einen immens wichtigen Sieg eingefahren (2:1). Gegen die heimische Hertha stand das Team von Thorsten Fink (Foto) bis auf die Schlussphase recht kompakt, gefiel mitunter auch spielerisch und brachte drei verdiente Punkte mit an die Elbe. Jetzt muss der HSV kommenden Samstag (18:30 Uhr) beim Topspiel gegen den FC Bayern München nachlegen. Doch gegen den deutschen Rekordmeister ist das leichter gesagt als getan. Fink ist nichtsdestotrotz zuversichtlich und erwartet mit Freunde den Verein, bei dem er selber zehn Jahre lang gespielt hat. „Wir haben gegen die Bayern nichts zu verlieren. Wir werden bis zum bitteren Ende fighten. Die Mannschaft muss genau so defensiv einen gut machen, wie in Berlin“, so der Coach während der Pressekonferenz. Seiner Meinung nach ist sogar ein Sieg für die Rothosen drin, wenn alle Komponenten stimmen: „Wenn wir die Schwachstelle der Bayern finden, gibt es eine Chance für uns. Die Jungs aus München haben gezeigt, dass man gegen sie auch gewinnen kann. Es ist also nicht unmöglich für uns“, so der Blondschopf.
Personell wird sich etwas in der Abwehr ändern: Bruma hat leichte Probleme am Knie und wird durch Rajkovic ersetzt. Der Serbe überzeugte im Training und machte in den letzten Wochen einen guten Eindruck. Ansonsten steckt Fink viel Hoffnung in seine Stürmer: „Petric ist ein sehr guter Stürmer, und ich hoffe, dass er all seine Erfahrung mit ins Spiel gegen die Bayern bringt.“
Frei von Verletzungssorgen sind auch die Bayern nicht: Ribéry klagt über Rückenschmerzen, van Buyten fällt aufgrund eines Mittelfußbruchs aus und Robben brach am Montag das Training wegen Nachwirkungen einer Einrenk-Behandlung ab.
So könnte der Hamburger SV spielen: Drobny – Diekmeier, Rajkovic, Westermann, Aogo – Rincon, Jarolim – Sala, Jansen – Guerrero, Petric