14.01.2013 - 09:20 Uhr | Quelle: fH | Autor: KPT | Seite: 1

Favorit Bergedorf holt sich den Titel!

- 376 zahlende Zuschauer in der Alsterdorfer Sporthalle sahen sich das erste Frauen-Hallenmasters an und bekamen viele torreiche Spiele zu Gesicht. Angesichts der Topbesetzung des Turniers und der intensiven Werbung eine durchaus ausbaufähige Bilanz. Das Turnier eröffnete der aktuelle Hamburger Meister und Mitfavorit Bramfelder SV gegen den Meister von 2011, den SC Eilbek. Den Torreigen eröffnete BSV-Kapitän Josephine Scholz, nach Treffern der Ex-Bundesliga-Spielerinnen Schimpf und Vreden stand es am Ende 2:1 für das weiße Ballett aus Bramfeld.

Ein deftiges Zeichen im zweiten Spiel der Gruppe B setzte der SC Vier- und Marschlande, mit 8:0 wurde Union Tornesch aus der Halle gefegt, die am Ende als einziges Team ohne Punkte abreisen mussten. Zuvor hatte Bergedorf dank einer Maria-Albrecht-Gala gewonnen, die Angreiferin wurde am Ende gemeinsam mit Eilbeks Mander und Zawada vom SCVM mit vier Treffern Torschützenkönigin.

Am zweiten Spieltag leistete sich Bramfeld kurz vor Ultimo nach einem katastrophalen Fehlpass im Aufbauspiel die erste Niederlage, 0:1 gegen Nienstedten. Derweil war der TSV DuWo im zweiten Spiel zum zweiten Mal siegreich, der Einzug ins Halbfinale war damit perfekt. Die anschließende 0:2-Niederlage von Bergedorf gegen den SCVM geriet zur Nebensache, 85-Torhüterin Katrin Schwing verletzte sich nachdem sie nähere Bekanntschaft mit dem Torpfosten gemacht hatte, das Turnier war für die 19-jährige damit beendet. Wir wünschen eine schnelle Genesung.

Am letzten Vorrundenspieltag hätte dem Bramfelder SV schon ein Punkt gegen DuWo zum Einzug ins Halbfinale gereicht, doch die Alpers-Equipe patzte und unterlag mit 0:1. Nienstedten reichte somit ein Remis in letztem Spiel gegen den SC Eilbek, das mit mindestens drei Tore hätte gewinnen müssen um die Vorschlussrunde zu erreichen. Angetrieben von den frenetischen Eilbeker Fans auf der Tribüne zeigten die Damen von der Fichtestraße ihr Bestes, 6:0 hieß es am Ende, der Halbfinaleinzug war somit perfekt.

In Gruppe B war zuvor schon alles entschieden, Bergedorf setzte sich standesgemäß mit 5:0 gegen Tornesch durch, dem SCVM reichte ein 2:2 gegen Niendorf zum Gruppensieg. Absolut verdient kamen die beiden Mannschaften weiter, sie zeigten über das gesamte Turnier gesehen den besten Fußball und ihre Wege sollten sich heute noch einmal kreuzen.
Im ersten Halbfinale ging es spannend zu, die Bergedorfer Führung durch Odzakovic konnte Amely Jaekel Sekunden vor Schluss ausgleichen. Im folgenden Neunmeterschießen zeigten fünf der sechs Schützinnen Nerven, einzig eine Bergedorferin war erfolgreich vom Punkt.

Nicht weniger spannend war das zweite Halbfinale zwischen dem SCVM und dem SC Eilbek, die sich aus dem Verbandsliga-Alltag kennen und auch in der nächsten Pokalrunde aufeinander treffen. Drei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit gelang Annika Rode die SCVM-Führung. Pajtesa Kameraj konnte für den SC Eilbek ausgleichen, doch zwei Minuten später war das Spiel entschieden. Nach einem Zwischenspurt führten die Frauen vom Deich mit 4:1, Manders Tor zum 2:4 war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
... um weiter zu lesen, auf die nächste Seite blättern
1 2

Relevante Links