SC Victoria 0:0 VfL Pinneberg
Oberliga Hamburg 16. Spieltag 11.11.2011 19:30 Uhr
Dennis Wolf, Jonah Asante, Mathias Hinzmann, Jan Lauer, Marcus Rabenhorst, Sergej Schulz, Dennis Theissen, Cem Cetinkaya, Benny Hoose, Patrick Schumann, Roger Stilz
Einwechselspieler:  Tim Renfordt, Benedikt Neumann-Schirmbeck
Stefan Steen, Dirk Hellmann, Mark Müller, Rafat Waseq, Serdar Bahtiyar, Jan Eggers, Ömür Kaplan, Thomas Koster, Thorben Reibe, Sören Badermann, Tugay Hayran
Einwechselspieler:  Dennis Lünstäden, Jannik Swennosen
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11.11.2011 - 23:05 Uhr | Quelle: fH | Autor: DB

Forscher VfL holt einen Zähler bei Vicky

- Für gewöhnlich kann man als Aufsteiger mit einem Punkt beim SC Victoria recht gut leben. Doch Pinnebergs Trainer Michael Fischer beäugte die Angelegenheit dann doch aus anderen Perspektive. Aufgrund des Spielverlaufes, urteilte der Coach, habe man hier zwei Punkte verloren.

In der Tat hatten sich die Pinneberger an der Hoheluft durchaus ansprechend verkauft, doch ob ein Dreier tatsächlich verdient gewesen wäre, darüber lässt sich am Ende streiten. Fest steht jedoch: Der VfL versprühte durchaus Torgefahr, und wäre Schiedsrichter Ladiges den Gästen ein wenig wohlgesonnener gewesen, hätten das Match auch anders ausgehen können.

Die Schlüsselszene: Nach einem Vicky-Ballverlust schickte Reibe den agilen Hayran (Foto) auf die Reise, ehe jener auf Höhe des 16ers rüde von Rabenhorst gebremst wurde. Doch statt Elfmeter und Platzverweis für die Hausherren, was das Gros der Protagonisten erwartete, entschied der Unparteiische kurzerhand auf Gelb und Freistoß – Victoria im Glück (37.)

„Aus meiner Sicht war das Rot und Elfmeter!“, konstatierte später Heimcoach Lutz Göttling, dessen Elf im ersten Durchgang zwar die reifere Spielanlage zeigte, doch letztlich an ihrer zu hoher Passungenauigkeit scheiterte. Und so brachte man es in Halbzeit eins lediglich auf eine wirklich gefährliche Szene, als Stilz aus zwölf Metern in Steen seinen Meister fand (40.). Zuvor hatten für die Fischer-Elf Badermann (13.) und Eggers (22.) gute Gelegenheiten liegen gelassen.

Nach Wiederbeginn entwickelte sich ein Spiel, das den Anschein hatte, als hätte es bei beiden Teams kein Mittelfeld gegeben. Ein ums andere Mal erbot sich dem Betrachter ein stumpfes Anrennen auf die jeweiligen Abwehrreihen, die ihren Job unterm Strich souverän bestritten.