Hamburger SV III 1:2 TSV Uetersen
Landesliga Hammonia 12. Spieltag 19.10.2012 20:00 Uhr
Sönke Wiebe, Torben Arndt, Philip Bröcker, Mark Lafrentz, Pedram Rostami, Tobias Boldt, Geoffrey Hansen, Belal Sedegi, Andreas Achtmann, Gökhan Gencol, Derrick Yeboah Schwatke
Einwechselspieler:  Alexander Damerau, Ricky Ingreso
Christoph Richter, Florian Blaedtke, Oliver Engl, Christian Förster, Martin Bushaj, Maurice Öhlers, Jannick Prien, Dennis Weber, Helge Kahnert, Yannick Kouassi, Mikail Pekdemir
Einwechselspieler:  Phillip Ehlers, Eddy-Morton Enderle, Till Mosler
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20.10.2012 - 09:21 Uhr | Quelle: fH | Autor: DK

HSV III bringt sich um den Lohn!

- Da hat sich die Drittvertretung des HSV um den verdienten Lohn gebracht! Vor heimischer Kulisse hatten die Noffz-Mannen den Hammonia-Krösus TSV Uetersen am Rande einer Niederlage, schwächten sich dann aber höchstselbst. In den ersten 45 Minuten dominierten die Gäste noch nach Belieben, gingen auch folgerichtig durch Mikail Pekdemir in Front (21.). Die Vorarbeit leistete Martin Bushaj. „Die erste Hälfte war nicht gut. Wir hatten Glück, dass wir nur 1:0 zurücklagen“, brachte Michael Noffz das Gesehene auf den Punkt. Die mangelhafte Chancenverwertung hielt die Rothosen jedoch im Spiel. „Wir hätten das 2:0 oder 3:0 machen müssen“, so Uetersen-Zepterschwinger Peter Ehlers.

Doch daraus wurde nichts! Und fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann auch so weit. Ein abgeprallter Eckstoß landete vor den Füßen von Belal Sedegi, der 25-Jährige nahm aus rund 25 Metern Maß und wuchtete die Pille ins TSV-Gehäuse! „Wir haben uns zu Beginn der zweiten Halbzeit schwer getan. Nach dem 1:1 haben sie sich Druck gemacht“, analysierte auch Ehlers das Geschehen.

Umso bitterer, dass der HSV sich dann gleich zweimal selbst schwächte. Derrick Schwatke (54.) und Pedram Rostami (61.) hatten ihre Nerven nicht im Griff und mussten jeweils nach groben Foulspielen von hinten vorzeitig zum Duschen. Beide Male glatt Rot! „Es waren zwei dumme Fouls. Da darf man so nicht hingehen. Mann kann da Rot zeigen, muss es aber nicht. Sehr schade, denn wir waren gerade gut drin und am Drücker. Es wäre sehr spannend gewesen, zu sehen, wie die Partie ohne die Platzverweise ausgegangen wäre “, eklärte Noffz. Nun hatte der Ligaprimus leichtes Spiel, würgte sich aber mehr oder weniger zum alles entscheidenden Siegtreffer. Einen lang geschlagenen Ball Richtung zweiter Pfosten stoppte Yannick Kouassi (Foto), von dessen Bauch prallte das Leder noch an HSV-Torsteher Sönke Wiebe und trudelte irgendwie ins Tor (68.)! „Letztlich war es verdient. Aber wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, so Ehlers abschließend.