19.01.2012 - 07:08 Uhr | Quelle: fH | Autor: PM | Seite: 1

Kreisliga 6: SVB marschiert vorweg

- Hinrundenfazit: Die Kreisliga sechs ist zur Hälfte mit Reservemannschaften gespickt. Wer diese unterschätzt, begeht allerdings einen gewaltigen Fehler. Doch an der Spitze der Staffel steht zur Winterpause keine von eben jenen Mannschaften, sondern der SV Barmbek.

Mit 43 Punkten knüpft die Truppe von Toni Mikkelsen (Foto) an die Leistungen des Vorjahres an, als man in der Endabrechnung den vierten Platz herausgespielt hatte. Nun steht man ganz oben, und viel hätte nicht gefehlt und das Punktepolster wäre sich noch ein Stück komfortabler gesellen, jedoch ließ man am letzten Spieltag wichtige Punkte liegen und kam gegen Sasel II nicht über ein 0:0 hinaus. Bitter für den zweitplatzierten Meiendorfer SV II, da das Team ebenfalls nicht über ein torloses Unentschieden beim Walddörfer SV hinauskam.

Somit befindet sich die Truppe von Coach Hubert Jonas mit 40 Punkten als direkter Verfolger auf Platz zwei der Tabelle. Eintracht Norderstedt II hat allerdings auch noch ein Wörtchen mitzureden. Für die Kicker waren die Pleiten ihrer Mitstreiter ein gefundenes Fressen: Kurz vor Weihnachten schossen sie SV Friedrichsgabe mit 6:2 vom Platz und liefen mit 39 Punkte in den Hafen der Winterpause ein. Man darf also gespannt sein, wer im Rennen um die Meisterschaft kühlen Kopf bewahrt.

Ganz hinten fährt der Hummelsbütteler SV langsam hinterher. Doch Coach Tuncer Tamer ist guter Dinge und will trotz sieben Punkte und dem letzten Platz über einen möglichen Abstieg nichts hören: „Viele haben den Verein schon abgeschrieben. Ich mag sowas einfach nicht. Ich bin kein Trainer, der wegen schlechter Leistung seines Teams einen Rückzieher macht oder den Kopf in den Sand steckt. Ich halte an der Mannschaft fest und will den Abstieg verhindern“, so der selbstbewusste Trainer. Mit viel Arbeit ist es nach der Pause noch zu schaffen. Auf einen rettenden Platz sind es genau sieben Punkte. Ilinden 1903 Makedonija und Aufsteiger Ahrensburger TSV sind ebenfalls mit auf den letzten Plätzen und laufen Gefahr, sich aus der Liga zu verbschieden.

Der Rahlstedter SC II konnte sich im Gegensatz zum letzten Jahr deutlich verbessern und steht mit 33 Punkten auf dem vierten Platz. Beim letzten Spiel vor der Pause spielten sie 7:1 gegen Hummelsbüttel und zeigten dadurch, wie gefährlich es für Tamer und seine Truppe im neuen Jahr wird. „Wir wollen einfach nur oben mitspielen und gute Leistung zeigen. Wir haben im Moment eine gut funktionierende Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, am Ende der Saison unter den ersten fünf zu landen“, so RSC-Obmann Klaus Finzel.
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