06.10.2013 - 17:43 Uhr | Quelle: fH | Autor: DK

Lasogga-Hattrick binnen acht Minuten!

- Was für ein Tag für den Hamburger SV und Angreifer Pierre-Michel Lasogga! Der neue Stoßstürmer der Rothosen schnürte beim furiosen 5:0-Auswärts-Triumph in Nürnberg einen lupenreinen Hattrick binnen acht Zeigerumdrehungen - das ist noch keinem Spieler auf fremden Terrain in der Bundesliga-Geschichte gelungen! Nach der frühen Führung durch ein absolutes Sahne-Tor des ebenfalls stark aufgelegten Rafael van der Vaart, der eine Flanke von Heiko Westermann per Scherenschlag aus gut 15 Metern volley rechts oben in den Knick hämmerte (17.), war der HSV zwar spielerisch überlegen. Doch erst nach einer guten Stunde wollte wieder etwas Zählbares rausspringen.

Und los ging sie, die muntere Lasogga-Show: nach einem Ballgewinn am eigenen Sechzehner schaltete der HSV blitzschnell um. Zoua bediente van der Vaart, der im Mittelfeld alle Zeit der Welt hatte, mustergültig in den Lauf von Lasogga passte, und der schoss die Kugel aus halbrechter Position flach ins lange Eck ein (59.)! Keine 180 Sekunden darauf entschärfte Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer einen Schuss von van der Vaart. Die anschließende Ecke brachte der Niederländer ins Zentrum, Jonathan Tah verpasste zunächst noch haarscharf, doch Lasogga stand am zweiten Pfosten goldrichtig und schob zum 3:0 ein (62.). Fünf Minuten später halfen die Hausherren abermals kräftig mit: Nilsson spielte den Ball völlig unbedrängt in den Lauf von Lasogga, der postwendend Maß nahm und die Kugel landete aus fast 25 Metern am rechten Innenpfosten und trudelte von dort ins Tor (67.) - der dritte Streich des 21-Jährigen!

Nun klappte alles: in der 74. Minute durfte sogar Tolgay Arslan, der nicht gerade für seine Torgefahr bekannt ist, den Schlusspunkt setzen. Die Hausherren nun schon fast mit Slapstick-Aktionen. Schäfer eilte aus seinem Tor, währte die Kugel ins Zentrum ab, wo Arslan sich artig bedankte und das Spielgerät aus über 40 Metern per Heber in die Maschen setzte! Zwei Minuten vor Ultimo hätte der eingewechselte Artjoms Rudnevs beinahe auf 6:0 erhöht. Doch das wäre des Guten dann auch ein bisschen zu viel gewesen. In zwei Spielen unter Neucoach Bert van Marwijk holte der Liga vier Zähler. So kann es aus HSV-Sicht gerne weitergehen...

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