| VfL Pinneberg | 1:1 | TSV Sasel |
| Oberliga Hamburg 17. Spieltag 20.11.2011 14:00 Uhr |
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Stefan Steen, Lennart Dora, Dirk Hellmann, Mark Müller, Rafat Waseq, Jan Eggers, Ömür Kaplan, Thomas Koster, Thorben Reibe, Sören Badermann, Tugay Hayran Einwechselspieler: Heiko Barthel, Gianluca D'Agata |
Holger Sander, Christopher Herklotz, Maximilian Paasch, Yannik Reinke, Christian Wolf, Jaques Rodrigues de Oliveira, Timo Tessen, Ata Yamrali, Niko Zankl, Ugur Alavanda, Youssef Sbou Einwechselspieler: Markus Pick, Nikolas Couybes, Kerim Eken |
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20.11.2011 - 18:27 Uhr | Quelle: fH | Autor: DH
Die Hausherren standen nach den 90 Minuten kopfschüttelnd auf dem Platz. „Wie in jedem Heimspiel“, zischte es aus Thorben Reibe hinaus. Frust über die eigene mäßige Leistung spielte eine Rolle, aber trotz der Tatsache nicht den besten Tag gehabt zu haben, gab es Chancen im Fünf-Minuten-Takt gegen den TSV Sasel.Alleine im ersten Durchgang vereitelte Torwartoldie Holger Sander (Foto) dreimal im Eins-gegen-Eins. Auch beim Führungstreffer scheiterte Eggers erst am Keeper, bekam die Kugel zurück und spielte dann quer auf Hayran, der ins verwaiste Gehäuse traf (31.). Längst überfüllig, denn die Pinneberger mit wesentlich mehr Spielanteilen und weiteren Chancen. Eggers am zweiten Pfosten, Sander sensationell! Dann Zwei-gegen-Eins, Hayran passte sehr hart quer, Badermann allerdings auch mit schlechter Verarbeitung. Sasel defensiv eher mit dem Prinzip Hoffnung, nach vorne aber immer wieder mit Nadelstichen. Über Alavanda, Oliveira oder Yamrali ging es durchaus schnell in Richtung Sechszehner, einen gefährlichen Abschluss gab es aber nicht zu bestaunen.
Auch in Durchgang zwei Pinneberg am Ruder. Badermann wieder alleine durch, Sander mit den Fingerspitzen, Latte – der Angreifer komplett entnervt! Dann aber wieder schnelles Umschalten, der VfL haderte noch mit der vergebenen Möglichkeit. Flanke von der linken Seite, Alvanda im Zentrum verfehlte noch, aber Tessen war nachgerückt, legte sich das Spielgerät im Strafraum nochmal vor und schoss in die lange Ecke (48.). Die Fischerlinge rannten an, häufig fehlte aber ein Abnehmer im Zentrum bzw. der absolute Wille sich jetzt in Position zu laufen fehlte. Auch Schiedsrichter Yilmaz hatte beim Anrennen kein einsehen. Dreimal wurde Reibe (einmal davon in Durchgang eins) elfmeterreif zu Boden gebracht, immer blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.
Zu guter Letzt vergab der nach vorne beorderte Hellmann noch per Grätsch-Piken-Schuss den Siegtreffer. „Am Ende müssen wir ja sogar noch froh sein …“, so Reibe, denn Sasel hätte dem ganzen fast noch die Krone aufgesetzt. Eken scheiterte freistehend am super reagierenden Steen im Kasten.
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- Kerim Eken
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