04.02.2012 - 08:25 Uhr | Quelle: fH | Autor: DH
Über den Klassenerhalt zum Legendenstatus!
Nach vier Jahren, zwei Aufstiegen und einer Menge Glücksmomente stand das Ziel beim TSC Wellingsbüttel II bereits vor der Saison fest: Klassenerhalt! Nach 18 Spielen und mickrigen zehn Pünktchen muss die „Welle“ mächtig an Fahrt zulegen, um den rettenden Rang zu erreichen – sechs Punkte Abstand scheinen aber nicht unmöglich und so lautet das Motto: „Legendenstatus erreichen wir nur mit dem Klassenerhalt! Nur die Geschichtsbücher reichen uns nicht…!“ In der Hinserie zahlten die Mannen von Coach Rene Lenz und Bennet Hinz reichlich Lehrgeld. „Wir waren oft nicht schlechter, doch am Ende nicht clever genug und auch zu doof für Fußball“, spricht Keeper Peter Matern deutliche Worte. Ein Offenbarungseid wie gegen Finkenwerder (0:7) oder ein Desaster wie gegen Sporting Clube (1:7) soll es künftig nicht mehr geben, dafür startete die Vorbereitung bereits am 3. Januar mit vier Trainingseinheiten die Woche (zwei Laufeinheiten, zweimal Platz) plus ein Testspiel. „Viele ziehen mit, doch jetzt zum Ende sind nur die Harten im Garten“, verrät Matern.
Der Kader hat sich etwas ausgedünnt. Studiumsbedingt mussten Arne Grimm und Henry Gerntke die Segel streichen, den Übergang von der Jugend in den Herrenbereich nicht überstanden haben: Lucas Breuer und Jan-Philip Eppel. Hinzu kommt Sönke Freitag, der in die dritte Herren „wechselte“, aber noch als Torwarttrainer zur Verfügung steht.
Mit Malte Herrlich und Kian Khani fallen zwei Akteure bis auf weiteres verletzungsbedingt aus. Bei Herrlich steht sogar das Karriereende im Raum. Dementsprechend rücken die verbliebenen Spieler noch enger zusammen.
Ein weiteres leidiges Kapitel in dieser Serie ist der „Nebenkriegsschauplatz“ Kunstrasenplatz. „Es ist ein Witz, dass so etwas möglich ist. Der Streit mit den angrenzenden Nachbarn ist weiterhin ein Riesenproblem. Auf der einen Seite fehlt immer noch das Flutlicht, es gibt keine Lärmschutzwand, dafür aber Klagen über Klagen…“, ist Matern fast entnervt bei dem Thema.
Mit Enthusiasmus ist hingegen die Auslosung im Pokal aufgenommen worden: Meiendorfer SV II! „Das ist ein absolutes Hammerlos. Das letzte Spiel war an Dramatik nicht zu überbieten. Sie werden auf Revanche brennen, denn nochmal werden sie sicher keine vier Gegentreffer in drei Minuten fangen“, so Matern, der als Zielsetzung eine Steigerung als im Vorjahr verlangt.
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- Lucas Breuer
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