VfL Pinneberg II 5:2 SV Rugenbergen II
Bezirksliga West 18. Spieltag 27.11.2011 14:00 Uhr
Andre Pätzel, Stephen Barth, Jerome Hagedorn, Björn Schiller, Jan Eggers, Nils Hammer, Fabian Knottnerus, Christian Koster, Henrik Senst, Kai Wagner, Ricki Voß
Einwechselspieler:  Lars Andersek, Jan Henning Badermann, Julien Hagedorn, Gökhan Ertürk
Roy Drescher, Lukas Simon, Marcel Roth, Marc-André Busch
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27.11.2011 - 17:50 Uhr | Quelle: fH | Autor: DH

Viel Hektik und verdienter Sieger

- Die erste Überraschung gab es schon vor dem Spiel. Das Schiedsrichtergespann entpuppte sich beim genaueren Hinsehen als Duo. Dem Schiri Jonas Kraneburg wurde am gestrigen Abend einer seiner Assistenten abgezogen, die Hoffnung jemanden in Pinneberg zu finden, zerschlugen sich nach längerer Suche. Also musste es zu zweit über die Bühne gehen, dabei begleitete sein verbliebener Assistent Danny Stöver den Referee bei Standardsituationen in die andere Hälfte, die ansonsten verwaist war.

Der VfL Pinneberg II agierte in der Offensive im ersten Durchgang ohne seitliche Kontrollinstanz. Spielerisch zeigte die Klemme-Elf eine klasse erste Hälfte und führte nach Treffern von Senst (Foto), C. Koster und N. Hammer absolut verdient 3:0. Alle Buden waren herrlich herausgespielt, allerdings schwang durchaus auch die Abseitsproblematik mit. Rugenbergen versuchte körperlich robust dagegen zu halten, konnte aber von Glück sagen, dass Eggers nicht auch noch den vierten Treffer markierte. Einen Bärendienst für seine Mannschaftskameraden leistete sich Ricki Voß, der für eine angedeutete Kopfnuss glatt Rot sah (42.). „Das ist eine Frechheit, darüber wird noch zu reden sein“, war Coach Klemme angesäuert.

In Durchgang zwei kam Rugenbergen aus dem Nichts zurück in die Partie. Auch hier wurde beim ersten Treffer vehement nach Abseits gerufen und tatsächlich drückte Busch nach einer Kopfballverlängerung das Leder auf der Torlinie stehend über selbige – selbst Torsteher Pätzel stand vor dem Torschützen. In der 73. Minute nutzte Simon eine Unachtsamkeit konsequent aus. Pinneberg dezimiert und auf dem absteigenden Ast? Mitnichten, denn J.-H. Badermann (77.) und Eggers (88.) trafen zum 5:2-Endstand. Die Gäste verließen das Feld am Ende sogar nur noch zu neunt, da Drescher (glatt Rot für Schiedsrichterbeleidigung) und Roth (Ampelkarte für Meckern) frühzeitig vom Acker mussten. „Großer Respekt an meine Mannschaft, die eine gute Moral bewiesen hat. Mit 31 Punkte stehen wir sehr gut da, jetzt geht’s noch nach Quickborn und dann haben sich die Jungs die Winterpause verdient“, so Klemme abschließend.