11.11.2011 - 09:09 Uhr | Quelle: fH | Autor: DH | Seite: 1

„Ziel erreicht, würde ich sagen“

- Klaus Pablo Torgau ist Schlussmann des Klassenneulings SC Eilbek II und hat mit seinem Team eine ordentliche Hinrunde hingelegt. Im fH-Gespräch redet der 25-Jährige über das Abenteuer Kreisliga, gutes Mannschaftsklima und die Defizite im Umschaltspiel.

fußball HAMBURG: Hallo Klaus, kommen wir gleich zum Sportlichen. Ihr habt nach 15 Spielen 22 Punkte eingefahren. Seid Ihr zufrieden mit der Ausbeute?

Trogau: Als Aufsteiger stehen wir damit nach der Hinrunde auf Platz 8, das ist ganz ordentlich, damit können wir zufrieden sein. Sicherlich war in einigen Spielen etwas mehr zu holen, gerade wenn ich an die Spiele gegen TuS Hamburg II, Maihan und RW Wilhelmsburg denke, wo wir uns aus unterschiedlichen Gründen selbst schlagen. Die Leistungen waren zum Teil sehr schwankend, chancenlos waren wir trotzdem nur beim FC Elazig Spor und gegen den SV Altengamme II. Bedenkt man dazu noch, dass uns wir viele Langzeitverletzte zu kompensieren hatten, gerade im zentralen Mittelfeldbereich mit unserem Assistkönig Serdal Demir und Motor Ingo Redenius, können wir mit den 22 Punkten ganz gut leben.

fußball HAMBURG: Als Torsteher muss man Dich das fragen: Wie bist Du mit Deinen Vorderleuten zufrieden – 35 Gegentreffer stehen zu Buche!

Unser Spiel lebt von der Offensive, das kann man auch anhand der Tore ablesen. Schon in der Vorsaison haben wir mit mehr als hundert Toren den zweitbesten Sturm im Hamburger Amateurfußball gehabt, das ist unsere Spielart. Klar ist dadurch natürlich auch, dass die Gegentorzahl zu hoch ist, nicht ein Mal haben wir in der Hinrunde zu Null gespielt, das muss sich verbessern. Viele Gegentore sind nicht aufgrund der Systemausrichtung gefallen, sondern auch durch große individuelle Fehler. Können wir diese abstellen, dann denke ich, dass wir in der Rückrunde weniger Tore fangen werden.

fußball HAMBURG: Wie war die Zielsetzung vor der Saison – wie seht Ihr diese nach der Hälfte?

Im Vorjahr sind wir hinter HT16 in der vermeintlich leichten Kreisklasse 9 Zweiter geworden, das Leistungsgefälle war sehr groß, sodass man nicht genau wusste, wo man denn genau steht. Als Neuling in der Kreisliga war der Klassenerhalt das Ziel, mit vierzehn Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind wir mit einem Bein schon im Ziel. Im Idealfall wollte man gar nicht erst unten rein rutschen, Ziel erreicht, würde ich sagen.

fußball HAMBURG: Wo liegen im Detail Eure Stärken und wo müsst Ihr Euch noch verbessern?
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